Am 18. März 2025 starteten zwei Klassen des Bildungsgangs Sozialpädagogik eine erlebnisreiche Exkursion nach Lutherstadt Wittenberg. Bereits im Religionsunterricht hatten sie sich über das Leben des bekannten Reformators und "Gründervaters" der evangelischen Kirche Martin Luther eingehend informiert. Nun ging es in Wittenberg auf Spurensuche an historischer Stätte. So besuchten die Schüler*innen mit zwei erfahrenen Wittenberger Stadtführern die Schloss- und die Stadtkirche, das Lutherhaus, die Cranachhöfe, die einstige Universität der Stadt sowie das Lutherdenkmal auf dem Rathausplatz. Dabei erfuhren sie auch kleine "Kuriositäten", die im Unterricht nicht behandelt wurden. So etwa, dass das Wittenberger Rathaus einen Eingang für Katzen besitzt. Das kleine Eingangsloch konnte von den Wittenberger Stadtkatzen selbsttätig geöffnet werden, um im Rathaus nach lästigen Nagern zu jagen.
Liebe Interessierte,
es ist immer eine große Herausforderung, Produktionen an unseren Schulen auf die Beine zu stellen. Vor allem deshalb, weil die zeitlich unterschiedlich gelagerten Praxisphasen der einzelnen Auszubildenden unterbrochene Präsenzphasen an der (Berufs-)Fachschule und damit zumeist auch in der Schulband bedingen. Deshalb sind wir besonders froh und stolz trotz der spezifischen Besonderheiten gemeinsam und in unserer Freizeit solcherlei Projekte verwirklichen zu können.
Wir hoffen, Ihr habt Spaß beim Anschauen.
Wir, das sind derzeit beim Tag der Offenen Tür am 15.02.2025: Kai Zielke, Ben Franke (HEPVZ), Jordan Tangel (BfS), Lisa Bötefür, Lara Nachbar, Jan Maschinski, Yves Obert, Jessica Bote genannt Traxel (SPVZ), Joanne Lux (SPTZ), Uli Eckardt.
Was macht eine Schule eigentlich besonders? – Diese Frage konnte den Gästen, die sich am 15. Februar zu den Diakonischen Schulen nach Lobetal aufgemacht hatten, ziemlich leicht beantwortet werden. „Lobetal ist ein charmantes, herzliches Örtchen, an dem sich alle willkommen fühlen“, erklärte Laura Kahn, angehende Erzieherin im 1. Ausbildungsjahr. Sie führte gemeinsam mit Mitschüler*in Manon Kutzschbauch und Szymon Tietschert durch das Programm des Tages. „Unsere Schule zeichnet sich durch ein familiäres Miteinander und ein wertschätzendes Schüler-Lehrer-Klima aus. Hier wird Inklusion nicht nur versprochen, sondern auch aktiv gelebt.“ Unabhängig von Herkunft, Religion oder Sexualität werde jeder respektiert und gleichbehandelt. Auch das Zusammenleben mit Lobetaler Bewohner*innen gehört für die Lernenden zur Besonderheit, ebenso wie die ortsnahen Praxiseinrichtungen.
"Wir sind stolz auf unsere Schulen und die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird“, formulierte Prof. Dr. Hans-Christian Petzoldt, kommissarischer Leiter der Diakonischen Schulen Lobetal, was jeder Gast an diesem Tag sehr deutlich spürte.
Bei einer Schulhaus-Rallye gab es für die Besucher*innen die Möglichkeit, auf spielerische Weise die verschiedenen Bildungsgänge Sozialassistenz, Heilerziehungspflege, Heilpädagogik und Sozialpädagogik kennenzulernen, sich über Auslandspraktika in Dänemark, Frankreich, Rumänien oder den Niederlanden zu erkundigen oder eine Probe der Schulband live mitzuerleben. Lange Schlangen bildeten sich nicht nur am Bratwürstchen-Stand, sondern auch vor dem Sekretariat, wo viele Besucher*innen die Gelegenheit nutzten, ihre Bewerbungsunterlagen abzugeben und sich beraten zu lassen. Das für die jungen Gäste angebotene Kinderschminken fand auch bei den erwachsenen Menschenkindern großen Zulauf, und so wurde am Ende eine Lehrkraft der Schule mit geschminkter Tigermaske die Attraktion und beliebtes Selfie-Modell bei den Schüler*innen.
So bestätigte sich im Laufe des Tages, was Dr. Melanie Beiner, theologische Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, schon in ihrer Begrüßungsrede formuliert hatte: „Das Wichtigste ist, dass die Schülerinnen und Schüler gern in ihre Schule kommen, und man hat den Eindruck, es macht ihnen Spaß, hier zu sein.“
Am 13. November haben wir eine Andacht zum Gedenken an den Heiligen Martin von Tours gefeiert. Sicher kennen viele die Geschichte, wie der Soldat und spätere Bischof Martin seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Daraus ist der Brauch entstanden, am Sankt-Martinstag Hörnchen miteinander zu teilen. Dem Aufruf unseres Schulleiters, für die Andacht Martinshörnchen zu backen, sind so viele Schüler*innen gefolgt, dass wir die traditionellen Gebäcke nicht nur in der Kirche, sondern den Rest später noch in der Schule teilen konnten.
Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" gibt es seit knapp 30 Jahren. In diesem Jahr haben sich auch Schülerinnen und Schüler unserer Diakonischen Schulen daran beteiligt, um bedürftigen Kindern in Osteuropa und Afrika mit liebevoll gepackten Weihnachtsgeschenken eine besondere Freude zu machen.
Dazu haben die Auszubildenden im Vorfeld tüchtig eingekauft, Berge von Schuhkartons besorgt und Kuchenbasare veranstaltet, um Geld für das Projekt zu sammeln.
Am 6. November wurden die Weihnachtspäckchen dann gemeinschaftlich mit Weihnachtspapier beklebt und mit den Sachspenden - darunter Kleidung, Spielzeug und Schreibwaren - gefüllt. 76 Päckchen konnten schließlich in Autos verladen werden. Sie wurden zu einer zentralen Sammelstelle nach Berlin sowie in die Lobetaler Ukraine-Hilfe gebracht.
Am 2. September 2024 haben mehr als 360 Schülerinnen und Schüler an den Diakonischen Schulen Lobetal das neue Ausbildungsjahr in den Bildungsgängen Sozialassistenz, Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege begonnen. Auch eine Heilpädagogik-Klasse ist in diesem Jahr wieder eröffnet worden. Einer der 130 neuen Schüler ist Lennard Haase, angehender Sozialassistent. „Man hat uns einen Rucksack gepackt und uns gezeigt, wie es hier langgeht“, reflektierte er die Einführungstage vor dem Start in den regulären Unterricht. „Etliche Gemeinschaftsaktionen haben uns ermöglicht, die Mitschüler*innen, aber auch die Schule näher kennenzulernen. Dadurch gelang der Einstieg leichter.“
Traditionell begann das neue Ausbildungsjahr mit einer Andacht in der Lobetaler Kirche. In diesem Jahr unter dem Motto: „Engel sollen dich begleiten“, gestalten von Sozialassistent*innen im 2. Ausbildungsjahr.
Am Donnerstag der vergangenen Woche, am 27. Juni erhielten die 120 Absolventinnen und Absolventen der Diakonischen Schulen Lobetal im Haus Schwärzetal Eberswalde ihre Abschlusszeugnisse nach den bestandenen Ausbildungen und Prüfungen zu SozialassistentInnen, ErzieherInnen und HeilerziehungspflegerInnen.
Während es für die frischgebackenen SozialassistentInnen meist mit der dreijährigen Fachschulausbildung weitergeht, bereichern die neuen Fachkräfte die Berufswelt nicht nur in Kindergärten und Horten, sondern in sämtlichen Einrichtungen und Berufsfeldern, in denen sozialpädagogische und heilerziehungspflegerische Fachkräfte so dringend benötigt werden.
Andrea Wagner-Pinggéra, theologische Geschäftsführerin der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, dankte den Absolventinnen und Absolventinnen dafür, dass sie sich in den Dienst am Menschen nehmen lassen, denn Zuwendung und Haltung seien im Sozialwesen von immenser Bedeutung.
Schulleiter Martin Reiche betonte, dass Bildung nicht mit der Menge von Faktenwissen gleichzusetzen sei, sondern kompetentes und reflektiertes Handeln das Ziel der Lernprozesse in den Ausbildungsjahren gewesen sei.
Der stellvertretende Schulleiter Candy Boldt-Händel würdigte jeweils die Jahrgangsbesten und Schülerinnen und Schüler, die sich für die Schule besonders engagiert hatten.
Das Programm wurde von einer Klasse des zweiten Ausbildungsjahres der Fachschule gestaltet. Emotionale Dankesreden und Fotopräsentationen, tänzerische Choreographien, Musik der Schulband und anderer Interpreten machten das Programm bunt und kurzweilig.
In einer Pause und nach der Veranstaltung war Zeit für Gespräche und Begegnungen, auch war für das leibliche Wohl gesorgt.
Die Diakonischen Schulen Lobetal vereinen Berufsfachschule und Fachschule für Sozialwesen mit der zweijährigen Ausbildung zur Sozialassistenz und der dreijährigen Fachschule für angehende ErzieherInnen und Heilerziehungspflege in Vollzeit- und Teilzeitform. In ihr lernen derzeit ca. 350 Schülerinnen und Schüler. Die Schule gestaltet die Ausbildungen förderfähig im Sinne des Schüler-BaFöG und AFBG. Auch stehen in begrenzter Anzahl WG-Zimmer zur Verfügung.
Optional kann in der Fachschule auch die Fachhochschulreife erworben werden. Fachkräfte können berufsbegleitend einen Aufbaulehrgang Heilpädagogik belegen. Die Bildungseinrichtung ist seit über
30 Jahren staatlich anerkannte Ersatzschule in freier Trägerschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal.
Gesunde Ernährung in der Kinder- und Jugendarbeit: Was ist machbar und anregend?
Mit dieser Frage haben sich angehende Erzieher*innen im 1. Ausbildungsjahr beschäftigt. Sie erarbeiteten praktische Vorschläge für ein vollwertiges, saisonales und regionales Büffet und fuhren dabei alles an Kreativität auf. Es entstanden Obstspieße, Paprika-Züge, Oliven-Igel oder ganze Landschaften aus Käsestreifen und Weintrauben.
Am Ende wurde alles mit Begeisterung verspeist - und sogar die dauerhungrige Lehrerschaft hat etwas abbekommen. :-)
HEP – Wo Arbeit Spaß macht, weil jeder Tag ein Abenteuer ist. So stand es auf den leuchtenden Werbeflyern, die am 25. April – dem deutschlandweiten Aktionstag HEP – von Schüler*innen der Lobetaler Fachschule für Sozialwesen auf dem Bernauer Bahnhofsvorplatz verteilt wurden. In ihrer Rede machten die angehenden Heilerziehungspflegerinnen Kim Hartmann und Sophie Glaß deutlich, mit welchem Ziel sie die Kundgebung organisiert hatten: „Der Heilerziehungspflegeberuf steht oft im Schatten anderer sozialer Berufe, ist aber für die Gesellschaft von großer Bedeutung.“ Auch wenn der Beruf mit Herausforderungen, wie etwa dem Arbeiten im Schichtdienst, verbunden ist, so stellten die beiden jungen Frauen klar: „Es gibt keinen Beruf, in dem sich die Dankbarkeit der Menschen mehr zeigt als hier. Die Menschen mit Behinderung werden wenig gesehen, obwohl sie Teil der Gesellschaft sind. Wir wollen zeigen, dass dieser Beruf Zukunft hat und wichtig ist. Wir sind nicht nur Fachkräfte, sondern auch Begleiter und Unterstützer. Wir sind da, um denjenigen eine Stimme zu geben, die selbst nicht gehört werden können und um zu zeigen, dass jeder wertvoll und einzigartig ist, so wie er ist.“
Nach dem Motto „Aufblühen für einen besonderen Beruf“ gestalteten die mehr als 40 Teilnehmer*innen der Kundgebung einen Teil des Bahnhofsvorplatzes zu einem bunten Kunstwerk aus Straßenkreide um. In Gruppen machten sich die jungen Akteure danach auf den Weg in die Stadt, um insgesamt 5000 Samenkärtchen an Passanten zu verteilen und dabei mit ihnen über den Heilerziehungspflegeberuf ins Gespräch zu kommen.
Vorgestellt:
Wer am Dienstagnachmittag durchs Schulhaus geht, hört aus dem Studio junge Stimmen, die sich wohlklingend mit dem Sound von Keyboard, Bass und Akustikgitarre vermischen. Dann nämlich probt die Schulband. Insgesamt zehn Schüler*innen aus den verschiedenen Bildungsgängen gehören aktuell neben Lehrer Ulrich, „Uli“, Eckardt zu den Mitgliedern der Band. Ein Interview stellt sie näher vor:
Seit wann gibt es die Schulband?
Uli: Seit 2017 gibt es die Band. Anlass zur Gründung war ein Adventssingen, das ich mit meiner damaligen Klasse und einem sehr engagierten Schüler, Matthias, geprobt und gestaltet habe.
Drei neue Mitglieder gibt es seit diesem Schuljahr. Wie haben Sie von der Schulband erfahren und was war für Sie interessant an der Möglichkeit, Teil dieser Band zu werden?
Lisa: Meine Schwester, die hier auch zur Schule geht, hat von der Schulband erzählt. Musik interessiert mich sowieso und deshalb singe ich jetzt in der Band und spiele auch Keyboard.
Alex: Uli Eckardt, mein Klassenlehrer, wusste, dass ich Bass in einer Punkband spiele und hat mich ein Jahr lang gelöchert, in der Band mitzuspielen.
Kai: Unser Schulleiter Herr Plümpe hatte in der Einführungswoche die Schulband angesprochen. Ich schreibe und singe privat sehr gern und dachte: Dann kannste ja da mal vorbeigucken. Momentan schreibe ich an einem neuen Song für die Band.
Was ist das Besondere an der Lobetaler Schulband?
Jessica: Die Gruppendynamik, alles ist hier sehr familiär.
Maxi: Wenn ein Mitglied sich sehr für ein Instrument, wie zum Beispiel die Akustikgitarre, interessiert und es noch nicht spielen kann, dann kann ich ihm auch einige Akkorde zeigen.
Uli: Besonders wichtig ist uns auch, dass wir auf aktuelle politische Themen, wie den Krieg in der Ukraine reagieren. Auch dazu haben wir ein Lied einstudiert, in dem es um Menschlichkeit und Frieden geht und darum, einander zu lieben und anzunehmen, wie wir sind.
Was macht Ihnen als Bandmitglieder ganz besonders Spaß?
Jessica: Ich freue mich immer, wenn ich für die Band eine neue Choreographie erstellen kann. Alle sind ja tänzerisch unterschiedlich begabt und da ist es schon eine Herausforderung, den Mittelweg zu finden, der für alle passt.
Kai: Mir macht es Spaß, im Terzett oder Duett zu singen und die Atmosphäre im Raum ist dann echt magisch.
Maxi: Außerdem gab es immer viele positive Rückmeldungen nach einem Auftritt und alle freuen sich, wenn die Band auf der Bühne steht und losrockt.
Jessica: Und beim Schulgeburtstag dieses Jahr wurde sogar Zugabe gefordert.
Gibt es etwas Neues zu berichten?
Uli: Eine Neuigkeit ist, dass vor einem halben Jahr ein Cello angeschafft wurde für ein Bandmitglied, das Cello spielt. Außerdem gibt es einen neuen Synthesizer, zusätzlich zum E-Piano, mit dem man unter anderem den 1980er-Jahre-Popsound einspielen kann.
Und: wir sind gerade beim Erarbeiten neuer Lieder zu unserem kommenden Tag der offenen Tür am 14. Januar 2023. Dafür wurden alle Texte wiederum kreativ von unseren Bandmitgliedern entwickelt bzw. aus bekannten Liedvorlagen dem bevorstehenden Anlass angepasst. Näheres wird nicht verraten, nur so viel: Es geht um Jungs und heiße Bräute, und natürlich geht es auch um Lobetal.
Termin für die Bandprobe: immer dienstags, von 15 bis 17 Uhr.
• Aktuell wird übrigens ein Schlagzeuger gesucht •